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Professionelle Kinderbetreuung belastet das Familienbudget 

Der demografische Wandel und veränderte Arbeitsmarktstrukturen führen zu einem wachsenden Bedarf an professioneller Kinderbetreuung in der Schweiz. Wer das Angebot nutzen kann, ist allerdings immer auch eine Frage des Geldes. Awina unterstützt junge Familien bei der Verteilung der Betreuungskosten zur Entlastung des Monatsbudgets. 

 

Professionelle Kinderbetreuung in der Schweiz 

Die Kinder professionell betreuen zu lassen wird immer üblicherLaut Bundesamt für Statistik haben in der Schweiz im Jahre 2018 rund 70 % der Haushalte mit mindestens einem Kind unter 13 Jahren familienergänzende Betreuung in Anspruch genommen. Davon werden eine grosse Mehrheit professionell betreut, also nicht von Grosseltern oder Nachbarn, sondern durch Kitas oder schulergänzende Betreuungen wie Horte, Tageseltern oder Nannys. 

 

Kinderbetreuung als finanzieller Balanceakt 

Sind beide Elternteile berufstätig – oder wollen es wieder sein , dann kommt man nicht mehr um das Thema Kinderbetreuung herum. Diese Entscheidung ist natürlich von vielen Faktoren abhängig, wie etwa der Distanz zu unterstützenden Familienmitgliedern oder der Verfügbarkeit von Kita-Plätzen in der eigenen Gemeinde. Es ist aber immer auch eine Frage der finanziellen Situation oder deutlicher gesagt: dessen, was man sich leisten kann. 

Eine professionelle Kinderbetreuung ist keine billige Angelegenheit. Pro Kind gibt man hierzulande für eine Ganztagsbetreuung in der Kita schnell zwischen 100 und 150 Franken aus, wobei die Kosten zwischen den Kantonen stark variieren. Im Durchschnitt geben berufstätige Eltern in der Schweiz damit rund ein Drittel ihres gemeinsamen Einkommens aus, um ihre Kinder in einer Kita betreuen zu lassen.  

Obwohl eine professionelle Kinderbetreuung eine grosse, finanzielle Belastung darstellt, ist sie langfristig auch mit wirtschaftlichen Vorteilen verbunden. Wer nämlich für einige Jahre aufgrund der Kinder Zuhause bleibt und anschliessend in einem Teilzeitmodell arbeitet – wie es viele Mütter tun –, muss mit markanten Auswirkungen auf die eigene Rente rechnen, wie ein Artikel der Handelszeitung aufzeigt. Das Risiko für Altersarmut ist unter diesen Umständen signifikant höher, gerade im Falle einer Scheidung.  

 
Das Monatsbudget mithilfe eines Kredits entlasten  

Es gibt also neben dem Wunsch nach beruflicher Selbstverwirklichung von Müttern wie Vätern auch aus finanzieller Sicht gute Gründe, warum sich eine professionelle Kinderbetreuung langfristig für Familien auszahlen kann. Das ist freilich keine grosse Hilfe, wenn man sich die hohen, monatlichen Kosten für einen Kita-Platz gerade im Fall von mehreren Kindern schlichtweg nicht leisten kann oder das zusätzliche Geld aus dem zweiten Verdienst praktisch nur dafür ausgegeben wird. Damit auch Mütter in einkommensschwachen Familien die Chance haben, wieder in den Berufsalltag einzusteigen, bietet Awina Familien Unterstützung bei der Verteilung der Betreuungskosten 

Awinas Ziel ist es, mithilfe eines Kredits für die professionelle Kinderbetreuung das Monatsbudget von jungen Familien zu entlasten. Ein solcher Kredit ermöglicht es, die monatlichen Ausgaben für Kita-Plätze um bis auf die Hälfte zu senken und die Kosten stattdessen über einen längeren Zeitraum verteilt abzuzahlen. Dieses Vorgehen verringert natürlich nicht die Betreuungskosten an sich, ermöglicht aber Eltern eine schnellere Rückkehr und damit auch eine sicherere Position in der Arbeitswelt. Gerade Teilzeit arbeitende Mütter können von dieser Entlastung profitieren und den Wiedereinstieg wagen.  

  

Quellen:  

https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/familien/familienergaenzende-kinderbetreuung.html 

https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.2347880.html 

https://www.handelszeitung.ch/geld/paare-ohne-babypause-erhalten-22-prozent-mehr-rente 

 

 

 

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